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Falsche Diäten

Ich selbst habe in meiner frühen Jugend alles mögliche probiert, um abzunehmen. Wer mein Kapitel „Das bin ich...“ gelesen hat, weiß, dass ich als Kind schon immer pummelig war und meinen „Babyspeck“ nie los wurde.

Meine liebste Abnehmmethode war damals die des gar nichts essens. Ich ernährte mich nur von Wasser und hin und wieder ein paar Löffelchen Nutella.

Erstaunlicherweise brachte ich es damit mit 18 Jahren mal auf 60 Kilo, ich verlor also schlappe 8 Kilo innerhalb eines halben Jahres. Ich war also leichter als ich es heute bin, aber hatte trotzdem noch zwei Kleinernummern größer... 

Das Lustigste dabei war: Ich hatte zwar auf der Waage an Gewicht verloren und passte sogar auch in etwas kleinere Klamotten als zuvor– der Schwabbel an den Oberarmen war aber immer noch vorhanden! Wie also kam das?

Irgendwann dachte ich selbst, dass ich so unmöglich weitermachen konnte und begann wieder zu essen. Obwohl ich nur sehr, sehr wenig aß, nahm ich ruck zuck wieder zu – und hatte nach 2 Monaten 70 Kilo auf den Rippen! Wieso wog ich nun noch mehr als zuvor? Heute weiß ich natürlich, dass diese und sämtliche anderen Diäten, wie sie leider immer noch in den ganzen Frauenzeitschriften zu finden sind, natürlich total idiotisch waren! Ich kann nur jede junge Frau davor warnen, anhand von Nahrungsreduzierung abzunehmen zu versuchen!

Wie nehme ich also gesund ab?
Betrachten wir einmal unsere Entwicklungsgeschichte, lässt sich sehr schnell feststellen, dass wir uns heutzutage weitaus weniger bewegen als dies noch vor 50, 100 oder 500 Jahren der Fall war. Gehen wir zurück bis zu den Steinzeitmenschen, können wir erkennen, dass die täglich „Sport treiben“ mussten, um überhaupt ihr Überleben sicherstellen zu können.
Damals gab es keinen Supermarkt, der die leckersten Sachen das gesamte Jahr über im Angebot hatte... Ich möchte hier nun nicht weiter über unsere Vorfahren und deren Lebensweise philosophieren, dazu gibt es genügend andere Internetseiten.
Fakt ist aber, dass wir uns einmal Gedanken darüber machen sollten, von was sie sich wohl so alles ernährt haben könnten...
Ernährung ist das A und O
Wie fast immer im Leben dreht sich auch im Sport, oder vielleicht gerade hier, alles um das Essen. Ohne die richtige Ernährung nutzt einem auch das härteste Training mit dem besten Fitnesstrainer nichts - und umgekehrt.
Dabei ist es gar nicht so schwer, sich richtig und dennoch ausgewogen zu ernähren!
Es gibt dabei lediglich einige grundsätzliche Dinge zu beachten:

Protein – Der Stoff aus dem die Muskeln sind
Muskeln bestehen vor allem aus Eiweißen, auch Protein genannt. Damit diese nun erhalten bleiben oder straffer, definierter werden, muss man ihnen also genau diesen Stoff zuführen. Am besten eignet sich dafür das Hühnerei, da es seiner Aminosäurenstruktur nach dem menschlichen Muskeleiweiß am ähnlichsten ist. Damit man gleichzeitig nicht zu viel des schlechten Cholesterins aufnimmt, was leider auch zu großen Mengen im Ei drinsteckt, sollte man einfach auf das Eigelb verzichten. Insgesamt ist aber ein Vollei pro Tag kein Problem!
Weiterhin ist es sinnvoll Hähnchenbrustfilet ohne Haut zu essen, da dieses Fleisch am wenigsten Fett aber dafür viel wertvolles Eiweiß enthält. Manche mögen auch gern Thunfisch, wenn es sich um Dosenfisch handeln sollte dann aber vorzugsweise in Wasser statt in Öl. Ich persönlich konnte mich allerdings nie dazu überwinden.
Weitere gute, fast fettfreie Eiweißquellen sind Quark, Hüttenkäse oder Naturjoghurt.

Fett macht nicht fett
Beim Fett unterscheidet man grob in gute und schlechte Fette, auch als gesättigte, ungesättigte und Trans-Fettsäuren bekannt. Letztere sind zu vermeiden und stecken vor allem in verarbeiteten Lebensmitteln, also Keksen, Schokolade, Margarine, Fertigprodukten usw.
Die guten Fette, worauf ich mein Augenmerk legen will, stecken vor allem in pflanzlichen Ölen wie Oliven-, Lein-, Raps- und Traubenkernöl. Dies sind die Fette auf die ich mich in meinem Haushalt beschränke und die ich zum Anmachen von Salat oder zum Kochen verwende.
Fett macht nicht fett, sondern ist wichtig für die perfekte Aufnahme des Körpers von bestimmten Vitaminen sowie deren Vorstufen. Auf Fett in der Nahrung sollte daher nie verzichtet werden, dauerhaft kann das zu erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder sogar Schädigungen führen. Außerdem ist Fett ein Geschmacksträger und stärkster Energieträger, der zudem auch noch satt macht. Schlechte Fette deswegen weglassen (s. o.!) und stattdessen mit reichlich gesundem Fett ersetzen!
Eine weitere gute Quelle für gesunde Fette ist fetter Seefisch wie beispielsweise Lachs.

Kohlenhydrate = Energie
Kohlenhydrate stecken in fast allen Nahrungsmitteln. Auch hier gibt es „gut und böse“: komplexe (mehrkettige) und konzentrierte (einfache) Kohlenhydrate. Zur ersten Gruppe gehören Vollkornbrot, Getreideflocken/Müsli, Gemüse sowie viele Obstsorten. Zur zweiten Gruppe gehören Weißbrot, weißer Reis, Nudeln, Honig usw.

Nun kommen wir zum Geheimnis einer erfolgreichen Diät:
Kohlenhydrate kombiniert mit Fett – das macht fett! Das liegt ganz einfach daran, dass bei der Kohlenhydratverdauung das Hormon Insulin freigesetzt wird. Grob ausgedrückt kann man sagen, Insulin öffnet die Zellen und ermöglicht so dem Körper die Aufnahme aller in der Nahrung enthaltenen Stoffe – darunter also auch das Fett. Das gilt besonders für einfache Kohlenhydrate, wie sie beispielsweise in Süßigkeiten zu finden sind. Deswegen also lieber auf das Dessert verzichten!

Ich persönlich würde zwar nicht so weit gehen, gänzlich auf Kohlenhydrate zu verzichten, jedoch setze ich sie gezielt als Energielieferanten für das Training ein.

Wie das genau aussieht könnt ihr unter „Get in Form – mein Workout“ finden.

 

Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe
Alle drei sind unverzichtbar für ein gesundes Leben. Bei einer ausgewogenen Ernährung mit viel Gemüse und Protein und moderatem Genuss von Obst kann man eigentlich getrost davon ausgehen genügend dieser Nährstoffe zu sich zu nehmen.

Ich persönlich halte nicht besonders viel von Pillen, egal ob es sich um Medikamente allgemein oder Multivitaminpräparate handelt.
Deswegen lasse ich regelmäßig eine Blutuntersuchung durchführen wenn ich mich in der extremen Trainingsphase befinde, um sicher zu gehen, dass alles in Ordnung ist.
Die Werte könnten besser nicht sein!

Bisher hatte ich noch nie Probleme, auch wenn meine Ernährungsweise von vielen Mitmenschen (die keinen Sport treiben) belächelt wird und nicht all zu selten auch auf Unverständnis stößt.

Natürlich kommt man ab einer bestimmten Phase dieses speziellen Trainings als Fortgeschrittener nicht mehr umhin auf sogenannte Supplements zurückzugreifen. Mit Doping hat das ganze dann allerdings noch lange nichts zu tun!




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