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Cardio – Ja oder Nein?

 

Als Cardio bezeichnet man vor allem das Herz-Kreislauf-Training. Man kann Cardio machen, indem man im Wald joggen oder ins Schwimmbad schwimmen geht, oder aber man geht ins Fitness-Center und benutzt ein entsprechendes Gerät dazu. Dazu können gehören: Laufband, Stepper, Elipsentrainer/Crosstrainer, Rudermaschine, Climber usw.
Aber auch die gesamte Kursangebotspalette kann zum Cardiotraining gezählt werden.
 

Ich stelle im Gym jedes Mal fest, dass gerade Frauen gerne Cardio machen und es dem Training an Geräten vorziehen. Wahrscheinlich hängt dies mit der Angst zusammen andernfalls große Muskeln zu bekommen. Das dies so oder so nicht der Fall sein kann, habe ich bereits unter „Frauen – und das Training mit Gewichten“ beschrieben.

Wenn es zu Cardio-Training kommt, streiten sich die Geister. Während die eine Hälfte auf Cardio schwört, ist die andere Seite dagegen. 

Fakt ist: Es gibt die von den Befürwortern oft als Argument genannte „Fettverbrennungszone“ in dem Sinne, wie sie funktionieren soll NICHT! Zur Erklärung kann ich nur sagen, dass dies aus der Funktionsweise des menschlichen Körpers heraus einfach nicht möglich ist. Wer es genau wissen will findet auch hierzu nähere Erläuterungen in entsprechender Fachliteratur. Da ich in diesem Blog vor allem die Newcomer ansprechen will würde eine genaue Erklärung dieser Biologie nur unverständlich sein.

Dennoch würde ich nicht so weit gehen, Cardio gänzlich abzulehnen. 

Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass zu viel Cardio einen eher „weich“ macht, also die angestrebte Muskeldefinition, die Straffheit, nimmt. Deswegen setze ich es eigentlich nur ein, um mich vor dem Training aufzuwärmen oder nach dem Training die Regeneration schneller einzuleiten. Wie viel Kalorien ich dabei verbrauche ist für mich zweitrangig. Deswegen richte ich mich, was die Intensität des Trainings angeht, auch einfach nach der für mich angenehmsten Herzfrequenz. Diese liegt meistens im Bereich zwischen 145 und 150 Schlägen pro Minute.

Intervalltraining:
Durch Cardio-Training kann man seine Ausdauerleistungen wesentlich verbessern. Dazu ist es allerdings wichtig nicht täglich ein und dasselbe in der gleichen Geschwindigkeit zu machen. Am besten eignet sich hierfür das Laufband, weil man so leicht ein Interval-Training absolvieren kann. So etwas könnte für einen Anfänger folgender Maßen aussehen: 

2min gehen (gemütlich)
1min rennen (und zwar richtig!)
2min gehen
1min rennen
2min gehen
1min rennen
2min gehen
1min rennen
2min gehen
1min rennen
2min gehen
3min auslaufen, moderat

Somit hat man 6 Intervalle (20 Minuten) hinter sich gebracht und sollte sich einigermaßen erschöpft fühlen.Wichtig ist beim Rennen eine Geschwindigkeit zu wählen, die man bis zum letzten Intervall durchhalten kann, also nicht beim letzten Intervall von beispielsweise 14km/h auf 10 runterschalten! Das bedeutet also, dass einem das Rennen am Anfang noch leicht fallen wird, gegen Mitte allerdings sollte man es schon deutlich spüren und die letzten 2 –3 Intervalle sollte man gerade noch so durchhalten können! Dann ist die richtige Geschwindigkeit gefunden. Einfach ausprobieren!

Das kann man 2 mal die Woche, aber nicht am Trainingstag machen. Mit der Zeit kann man die Pausen verkürzen, die Geschwindigkeiten erhöhen oder die Intervalle verlängern, z.B. auf 30 Minuten Gesamtzeit(!).

Intervalltraining beansprucht den Körper sehr stark. Deswegen hat man meist unmittelbar danach keinen Hunger. Man sollte jedoch etwa 40 bis 60 Minuten danach etwas Kohlenhydratreiches essen (aber bitte keine Süßigkeiten). Außerdem ist es sinnvoll etwas fettarmes, proteinreiches zu essen, beispielsweise einen Proteinshake oder ein Eiweiß-Omelette. So vermeidet man, dass dem Körper durch die starke Beanspruchung wichtiges Eiweiß aus den Muskeln entzogen wird und man an Definition verliert.

 

Wichtig!
Wie immer was Training angeht gilt auch beim Cardio, dass man gesund sein sollte, sonst bitte mit dem Arzt absprechen.


Niemals bei Krankheit, z.B. Erkältung trainieren!!! Das kann ernsthafte, chronische Krankheiten verursachen.




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